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„Fit für Europa – Fit für die Zukunft”

Das Wolmirstedter Gymnasium stellt sich neuen Herausforderungen!

Fremdsprachliche und interkulturelle Kompetenzen führen Schüler zu sprachlicher und kultureller Vielfalt. Nur durch gut ausgebildete Lehrer werden sie in diesem Zusammenhang auf die wirtschaftliche Globalisierung und fortschreitende europäische Integration vorbereitet.

Deshalb sieht es das KJF-Gymnasium als unabdingbar, sich in den nächsten Jahren gleich zwei neuen Herausforderungen zu stellen: der Erweiterung des bilingualen Angebotes und dem Aufbau von Schulpartnerschaften. Unser neues Koordinationsteam „Europa“ hat in Zusammenarbeit mit Frau Katrin Hamel von der EU Service-Agentur Sachsen-Anhalt ein geeignetes Konzept für die Umsetzung unserer Vorhaben entworfen und einen Förderantrag bei der Europäischen Kommission gestellt. Nach unserer erfolgreichen Antragstellung für ein Erasmus+ Förderprogramm der Leitaktion 1 werden nun in den nächsten zwei Jahren sechs Lehrer der Schule die Möglichkeit erhalten, an Fortbildungen im Vereinigten Königreich, in der Tschechischen Republik und in Schweden teilzunehmen. Dabei werden die Lehrer neben Sprachkursen auch am Unterricht der Partnerschulen teilnehmen, um zu sehen, wie im europäischen Ausland der Schulalltag gemeistert wird. Wir erhoffen uns für den Unterricht an unserer Schule neue Impulse. So wollen wir im nächsten Schuljahr zusätzlich zum Sozialkundeunterricht auch Teile des Geschichtsunterrichts in englischer Sprache anbieten.

Damit unser zweites Projekt, der Aufbau von Schulpartnerschaften Erfolg hat, werden in diesem Jahr zum ersten Mal 25 Schüler unseres Gymnasiums an einem Schüleraustausch mit einem polnischen und tschechischen Gymnasium teilnehmen. In der Arbeitsgemeinschaft „Das europäische Klassenzimmer“ bereiten sich die Schüler intensiv auf den Austausch vor, in dem sie für den Besuch unserer Gastschüler im April ein vielfältiges Programm entwerfen.

 

Niederländischer Austausch 2016

Am Montag nach dem Schulschluss sind wir nach Weferlingen gefahren, um unsere Austauschschüler zu empfangen. Als wir dort ankamen, machten wir bereits Bekanntschaft mit den Weferlinger Schülern. Nach einigem Warten kamen auch schon unsere Austauschschüler an. Wir waren alle sehr aufgeregt, da wir nicht so recht wussten, wie wir mit ihnen umgehen sollten. Die Hemmungen waren jedoch schnell verschwunden. Nachdem wir uns etwas kennengelernt haben, wurden wir von unseren Eltern abgeholt und sind in unsere Familien gefahren.

Am Dienstag fuhren wir zuerst zur Schule und hatten den ersten Block mit unserer Klasse Unterricht. Danach zeigten wir den Gastschülern unsere Schule und spielten mit den Weferlinger und Niederländischen Schülern eine Runde Volleyball. Dann fuhren wir mit dem Zug nach Magdeburg, wo wir die „Grüne Zitadelle“ und den Magdeburger Dom besichtigten. Nach der Domführung gingen wir Bowlen. Auch die Weferlinger kamen mit ihren Austauschschülern mit. Es war für alle ein schöner Abend und es entstanden auch viele lustige Fotos.

Am Mittwoch haben wir unsere wundervolle Hauptstadt besucht. Dort gab es eine Menge Sehenswürdigkeiten zu entdecken, wie z.B. den Fernsehturm, das Brandenburger Tor oder die Schlossbrücke. Diese haben wir unseren Gastschülern mit einer kleinen Sightseeingtour vorgestellt. Danach hatten wir 2 Stunden Freizeit um uns selbst nochmal ein Bild von der Stadt zu machen. Am Abend trafen wir uns bei Isabell. Dort verbrachten wir einen schönen Abend.

Am Donnerstag hieß es wieder früh aufstehen. Wir haben uns in Barleben getroffen und sind gemeinsam nach Wolfsburg zur Autostadt gefahren. Durch eine Führung bekamen wir ein paar grundlegende Eindrücke von der Autostadt. Nach der Führung hatten wir etwas Freizeit, sodass wir uns die Dinge, die uns interessiert haben, noch einmal näher anschauen konnten. Gegen halb 3 ging es dann wieder nach Hause. Abends haben wir uns ein letztes Mal getroffen und zusammen gefeiert. Wir hatten einen lustigen Abend und haben in den Niederländern definitiv neue Freunde gefunden.

Am Freitag mussten wir uns dann von unseren Gastschülern verabschieden. Nach einem gemeinsamen Frühstück in Weferlingen ging es für die Niederländer wieder zurück in Richtung Heimat. Wir freuen uns schon, alle im April 2017 wiederzusehen.

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