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Schulpartnerschaft Prag – Prag 2017

Besuch der deutschen Schüler und Lehrer in Tschechien

Prag 29.05 – 02.06. 2017

Montag, 29.05.2017 (von Lina Schmidt)

Am 29.05.17 war es endlich soweit. Wir, die Schüler des Kurfürst-Joachim-Friedrich Gymnasium, konnten die Reise nach Prag zu unseren neuen Freunden antreten, welche uns im April in Wolmirstedt besucht hatten. Voller Vorfreude starteten wir am Montagmorgen unsere Fahrt vom Magdeburger Hauptbahnhof. Nach der etwa vierstündigen Zugfahrt wurden wir herzlich von unseren Gastschülern auf dem Prager Bahnhof begrüßt und fuhren gemeinsam nach Hause. Abends trafen wir uns dann in einem kleinen Häuschen und aßen gemeinsam an einem Lagerfeuer eine echte Prager Pizza.

Dienstag,30.05.2017 (von Lina Schmidt)

Der Dienstag begann mit einer herzlichen Begrüßung der Schulleitung, gefolgt von einer interessanten Besichtigung der Schule. Anschließend durften wir an einer Unterrichtsstunde unserer Partnerschüler teilnehmen. Durch das grandiose Wetter haben wir uns dazu entschlossen, das geplante Sportfest ausfallen zulassen, stattdessen besichtigten wir ein Technikmuseum. Nach dieser Erkundung stärkten wir uns mit leckerem Essen in der Schulkantine. Nach dem Mittagessen wurden wir mit der wunderschönen Stadt vertraut gemacht. Hierbei wurden wir von unseren Gastschülern geführt. Wir erkundeten Prag, sowie den Letna-Park. Anschließend besichtigten wir die Prager Burg mit dem Königsweg. Der Tag endete mit einem individuellen Programm in den Gastfamilien.

Mittwoch ,01.06.2017 (von Lea Neumann und Lucie Knopf)

Am Mittwoch, den 31.05.2017, haben wir uns 8:45 Uhr vor der U-Bahnstation „Vyšehrad“ getroffen. Zuerst besichtigten wir eine Kirche und die Kasematten. Dort berichteten uns dann jeweils die tschechischen Schüler anhand kurzer selbstgeschriebener deutscher Info-Texte davon. Nach der Besichtigung sind wir mit der U-Bahn ins Stadtzentrum gefahren und hatten dort eine Stunde Freizeit. Während der Freizeit sollten wir stets mit unserem tschechischen Partner zusammenbleiben. Wir gingen in einer etwas größeren Gruppe aus deutschen und tschechischen Schülern bestehend, doch wir kamen nicht weit. Als wir einen riesigen Spielzeugladen erblickten, mussten wir dort unbedingt rein. Der Laden war auf drei Etagen aufgeteilt und man konnte alles ausprobieren. Nachdem wir mit dem Spielen fertig waren, sind wir zum Treffpunkt gelaufen, wo es dann weiter mit der Straßenbahn ging. Um 14.00 Uhr erreichten wir das Rathaus. Dort erwartete uns schon eine Referentin des Prager Bürgermeisters.

Nach einer Rede begann eine Führung in zwei Gruppen durch das Rathaus. Eine deutsche und eine tschechische Gruppe gingen nacheinander durch das Haus. Wir bekamen Einblicke in Räume, die nicht jeder zu sehen bekommt. Gegen 15:00 Uhr konnten wir einen individuellen Nachmittag verbringen, bei dem manche ins Kino gingen oder andere zum Training. Um 20:30 Uhr trafen sich alle vor dem Ausstellungsgelände „Vystavišiĕ Hoiešovice“ um an der Vorstellung der Fontänen- Show teilzunehmen. Das war ein gelungener Abschluss dieses Tages.

Donnerstag, 02.06.2017 (von Lina Kanne)

Am Donnerstag begann für fast alle der Tag sehr früh, da wir uns schon morgens in der Schule trafen. Von dort fuhren gemeinsam zum Rasinufer, wo bereits ein Schiff auf uns wartete, mit dem wir dann eine Stunde durch Prag zum Zoo gefahren sind.

Im Zoo angekommen, haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und hatten dann zweieinhalb Stunden Zeit uns einen der größten und schönsten Zoos Europas anzuschauen.

Nach dem Zoobesuch ging es dann mit Straßenbahn und Seilbahn hoch auf den Petrin-Hügel. Dort erwartete uns ein Spiegellabyrinth und ein Aussichtsturm. Beides war sehr cool, aber am Aussichtsturm gab es leider nur Treppen (um die 30Grad und ca.200 Stufen).

Die Aussicht war jedoch legendär, wir hatten noch einmal einen wunderschönen Blick über ganz Prag.

Nachdem wir wieder unten waren, sind wir mit der Straßenbahn zur Schule gefahren, um unser Picknick, das wie eine kleine Abschlussfeier sein sollte, zu machen. Dieses fand im Lètna-Park hinter der Schule statt. Dort gab es viele tschechische Spezialitäten, die natürlich alle selbst gemacht waren.

Das Beste war aber ein kleines Feuerwerk am späten Abend, das zwar nicht von unseren Austauschschülern organisiert wurde, aber trotzdem ein perfekter Abschluss unserer Reise war.

Freitag 07.04.2017 (von Ella Dörfel)

Am Freitag fanden wir uns um 7:15 Uhr im Hörsaal auf der ersten Etage und werteten die Rallye aus. Alle Gruppen berichteten in Form eines kurzen Vortrags über die gelösten Aufgaben. Danach hieß es auch schon Abschied nehmen, denn unsere Eltern holten uns um ca. 12 Uhr ab da unsere Gastschüler mit dem Zug wieder zurück nach Prag fahren mussten. Als der Zug einfuhr, drückten wir uns alle und wünschten unseren Gastschülern eine gute Heimreise. Wir winkten zum Abschied und der eine oder andere hatte eine kleine Träne im Knopfloch. Doch bald sollten wir uns zum Gegenbesuch in Prag wiedersehen.

Wir empfehlen es jedem mitzumachen, denn wir haben viel erlebt, neue Eindrücke gewonnen, unseren Horizont erweitern können und – vor allem -   jede Menge Spaß gehabt.

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Landtagsbesuch der Klassen 9a, b, d

Auch in diesem Jahr hatte die Schüler der Sozialkundekurse Klasse 9 wieder die Gelegenheit zu erleben, wie die Politik in Sachsen-Anahlt gestaltet wird. Am 04.05.2017 waren wir zu Besuch im Landtag von Sachsen-Anhalt.

 

In einer Führung durch den Landtag, erfuhren wir mehr über die Historie des Landtages sowie über die Aufgaben des Landesparlamentes und seine Zusammensetzung. Außerdem nahmen wir an einer Plenarsitzung teil und konnten im Anschluss unsere Fragen in einem persönlichen Gespräch mit Herrn Ende vom Besucherdienst klären.

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Skilager 2017

Unter der Leitung von Sportlehrerin Silke Dreier fuhren 43 Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen des Gymnasiums Wolmirstedt am 15.01.2017 zusammen mit 6 Pädagogen, welche alle bestens das Skifahren beherrschten, in das von Schnee bedeckte 9 Stunden entfernte Ruhpolding, das an der Grenze zu Österreich liegt. Seinen Augen konnte so keiner richtig trauen, da dort Schneemassen la gen, die man in Wolmirstedt nur selten zu sehen bekommt. Die Vorfreude war also riesig, endlich die Berge zu besteigen, um die Pisten zu bewältigen.

Doch zunächst wurde am Ankunftstag zu später Abendstunde erstmal gegessen, die Zimmer wurden bezogen und die ausgeliehene Skiausrüstung probiert und fertiggestellt. Nicht einmal die Lehrer konnten nun noch abwarten, ihren Schülern und Schülerinnen beim Skifahren zuzusehen und selbst einmal nach dem letztjährigen Besuch wieder Ski zu fahren.

SKI HEIL – so der Spruch für eine unversehrte Fahrt. Anfänger, Fortgeschrittene und Profis machten sich auf den Weg zur Winkelmoosalm/Steinplatte. Für einige waren diese Territorien bekannt, doch für die Mehrzahl war es unbekanntes Gebiet. 15 Schüler standen noch nie auf Skiern bis zu diesem Augenblick. Frau Keyser und Frau Westphal, 2 ehemalige Lehrerinnen des Gymnasiums, und ein professioneller ortsansässiger Skilehrer nahmen sich ihrer an.  Während diese ein paar Trockenübungen am Fuß des Berges ausführten, fuhren die anderen Schüler mit den 4 verbliebenen Lehrern auf die ersten richtigen Skipisten.

Mit dem fortschrittlichsten Lift Europas, welcher beheizte Sitze besaß, ging es hangaufwärts Richtung Österreich. Nach nur kurzer Fahrt und einem Checkpoint erreichte man die Möseralm, eine Gaststätte in den Bergen. Diese war unser Treffpunkt und der Ort, an dem wir wieder Kraft sammelten und Mittag aßen.  Viele Kulturen trafen dort aufeinander und es wurde nie langweilig. Nach einer großen Stärkung konnte dann endlich wieder gefahren werden. Den Lift hoch, die Piste runter. Und nochmal von vorn. Hier mal durch den Wald fahren, da mal die Hügel im Fun-Park mitnehmen. Nebenbei schaut man sich die wunderschöne Landschaft mit einer tollen Aussicht an.

Wenn man nun doch mal keine Lust mehr hatte, setzte man sich einfach auf eine Bank am Berggipfel und genoss die Zeit, bevor es wieder abwärts ging. Während sich die Anfänger vorerst mit den blauen Pisten zufrieden gaben, bretterten die Anderen bereits die roten oder gar schwarzen Pisten herunter. Je größer das Gefälle, umso schwieriger die Piste. Doch auch vor solchen Pisten schreckten die Anfänger nicht zurück. Die Besten nahmen sich der Buckelpiste an, die alle heil und ganz überstanden haben.

Am Donnerstagabend gestalteten wir einen „Bauden-Abend“, bei dem jede Gruppe eine kreative Vorstellung abliefern musste. So wurde beispielsweise eine Quiz-Show mit den Lehrern oder ein Limbo-Duell gegen freiwillige Schüler durchgeführt. Zudem wurden Lieder und Gedichte umgeschrieben und vorgetragen. Als Dankeschön für die Vorstellungen, und vor allem für die Woche, führten die Lehrer eine kleine Show auf, die so schnell keiner vergisst. Zusätzlich wurden auch noch die Schüler mit der besten Technik und dem besten Durchhaltevermögen geehrt.

Das Tagungscenter Labenbachhof war unsere Unterkunft für die leider zu kurze Woche. Es bot uns in unserer Freizeit ausreichend Möglichkeiten, zu entspannen. So konnte man beispielsweise im Gemeinschaftsraum Fernsehen gucken, mit Freunden Tischkicker spielen oder sich mit dem kostenlosen W-LAN verbinden  und seiner Familie berichten und Bilder schicken. Das Personal war freundlich und zur Stelle, die Küche war vorzüglich.

Am 20.01. musste dann die Unterkunft nach dem Frühstück wieder verlassen werden. Die Zeit verging wie im Flug, doch sie war unvergesslich. Die Woche ging für alle 43 Schüler viel zu schnell vorbei. Die Angst vor den Testaten war nicht so groß wie in der Schule selbst. Die Note der Anfänger setzte sich aus dem Fahren, der Technik und dem Slalom zusammen. Die Fortgeschrittenen und Profis mussten zusätzlich noch Choreos aufführen, welche sich wirklich sehen lassen konnten. Die Lehrer kamen nicht mehr aus dem Staunen heraus, da eine die andere übertraf. Ein großes Lob von den Anfängern gab es im Anschluss für die tollen Vorstellungen. Ein letztes Mal konnte man sich noch auf die Lifte setzen, zur Bergspitze fahren und die letzte Pistenabfahrt genießen, ehe man die Skiausrüstung wieder abgab und die Heimreise angetreten wurde. Niemand hatte sich verletzt, auch wenn oft die Schüler am Boden lagen. Man stand immer wieder mit einem Lächeln im Gesicht auf.

Die Schüler bedanken sich recht herzlich bei den Lehrern für die ausgezeichnete Organisation und Betreuung.  Auch einen riesen Dank an die schon im Ruhestand befindlichen Frau Keyser und Frau Westphal, die bereits seit mehreren Jahren die mitfahrenden Schüler betreuen und wertvolle Tipps geben. Zudem unterstützen sie die Lehrer. Ohne die Beiden wäre das altbekannte Skilager nur eingeschränkt möglich.

Max Bergner

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