Sozialkunde

Der Sozialkundeunterricht als Teil der politischen Bildung hat die Aufgabe, die Menschen ihren Standpunkt und ihre Interessen in der hochindustrialisierten Gesellschaft erkennen zu lassen. Dazu ist es notwendig, die politischen, sozialen, ökonomischen und geistigen Prozesse zu durchschauen; indem der Zusammenhang zwischen Interessen und Politik, die Ursachen und Funktionen von Ideologien, Handlungen und Institutionen aufgedeckt wird, sollen Herrschaftsverhältnisse in Gesellschaft, Staat und Wirtschaft durchsichtig werden.

Gegenstand des Faches Sozialkunde sind vornehmlich die DEMOKRATIE, die Methoden und Institutionen ihrer Verwirklichung, die Meinungs- und Willensbilungsprozesse, öffentliche und private HERRSCHAFT sowie die Entwicklung und die Struktur der beiden bedeutendsten gesellschaftlichen Ordnungen: KAPITALISMUS und SOZIALISMUS.

Das Fach SOZIALKUNDE muss mehr sein als Vermittlung von Faktenwissen. Kenntnisse über Institutionen, Organisationen, Gesetze und Verfassungen sind notwendig, jedoch nur insoweit politische Prozesse und die Mechanismen der Herrschaft dadurch erkennbar werden.

Ein wichtiger Grundsatz der Unterrichtsgestaltung ist auf einen Satz zu reduzieren:

„Was in Gesellschaft und Wissenschaft kontrovers ist, muss auch im Unterricht als Kontroverse erscheinen.“ (Beutelsbacher Konsens)
Unterrichtende Lehrer

  • Frau N. Bütow
  • Frau C. Franke
  • Herr M. Friedriscick
  • Herr T. Hintersass
  • Herr K. Keller
  • Frau D. Kionczyk
  • Herr C. Koslowski
  • Frau A. Schlaugat
  • Herr A. Schmidt
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