Juniorwahl

Eine große Entscheidung  von Lucie Bruchhold

Am Montag, dem 18.09.2017, war es endlich soweit: die Juniorwahl 2017 wurde am Kurfürst-Joachim-Friedrich-Gymnasium in Wolmirstedt ausgetragen. Die Juniorwahl, eine Initiative unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten Norbert Lammert, bei der landesweit mehr als 3400 Schulen teilnahmen, stieß am Gymnasium auf weitläufige Begeisterung, dies wurde vor allem durch die sehr hohe Wahlbeteiligung von 86,77% deutlich. Es gab den Schülern, der neunten bis elften Klassen die Möglichkeit, Demokratie zu erleben und ihre politische Meinung darzulegen, obwohl sie noch nicht volljährig sind. Einige Schüler unterstützten den Ablauf der Juniorwahl zudem als freiwillige Wahlhelfer. Sie führten ihre Mitschüler durch den Wahlakt und ermittelten am Ende das Wahlergebnis.

Zum ersten Klingeln, morgens um 7.15, ging es bereits mit den neunten Klassen los. Sie mussten ihre Wahlbenachrichtigung und ihren Schülerausweis, genau wie bei der Bundestagswahl, vorlegen, um teilnehmen zu können. Danach wurden ihnen der Wahlvorgang von einem, oder mehreren, Wahlhelfern erklärt. Sie bekamen einen Stimmzettel mit je einer Erst- und Zweitstimme und durften dann, wie es das Wahlrecht vorbehält, frei, geheim, gleich, allgemein und unmittelbar in den dafür vorgesehenen Wahlkabinen wählen, bevor der Stimmzettel in die Wahlurne gesteckt wurde.

Ebenfalls begeistert von diesem Projekt, welches von engagierten Lehrern wie Frau Kionczyk, Frau Bütow und Frau Franke an unsere Schule geholt und organisiert wurde, war auch unser Schulleiter, Herr Koslowski. Auf die Frage, ob er der Meinung sei, dass solche Projekte junge Menschen zum Wählen animieren, antwortete er: „Unbedingt! Solche Projekte sind handlungsorientierte Unterrichtsmethoden, die direkten Bezug zur Praxis haben. Auf den Wahlzetteln sind zudem die Kandidaten aufgelistet, welche auch tatsächlich zur Wahl am 24.09.21017 stehen, damit leistet dieses Erlebnis für die Schüler eine gute Möglichkeit, ihr Interesse an Politik zu wecken und sie an den Prozess der Wahl heranzuführen.“

 

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