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Englisch-Exkursion in die Ballinstadt

Englisch-Exkursion in die Ballinstadt nach Hamburg am 14.10.2019 mit Frau Fett und Herrn Franke

“The American Dream – The Immigrant‘s Experience“ lautet ein elementarer Bestandteil des Oberstufenunterrichts im Fach Englisch. Im Rahmen dieses Themas beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler in Klasse 11 oder 12 unter anderem mit den Erfahrungen unterschiedlicher Einwanderer in den USA.

Viele Einwanderer kamen auch aus Deutschland, beziehungsweise reisten über Deutschland in die Vereinigten Staaten, da Hamburg ein wichtiger Hafen für die Emigration Europas darstellte. Von hier verließen Tausende über mehrere Jahrzehnte ihre Heimat und sucht ihr Glück in der neuen Welt.

Aus diesem Grund wurde vor einigen Jahren ein Auswanderermuseum auf der Elbinsel Veddel in Hamburg geschaffen, die Ballinstadt. Sie ist als „Deutsches Haus der Migration“ Teil eines weltweiten Netzwerks mit mehr als 80 wissenschaftlichen Einrichtungen.

Im Rahmen unseres Englischunterrichts nahmen zwei Oberstufenkurse am 14. Oktober 2019 an einer Exkursion nach Hamburg teil, um sich selbst ein Bild über diese Ein- und Auswanderungsgeschichte zu machen. Als krönender Abschluss war es den Jugendlichen in der Ballinstadt möglich, sich selbst in die Rolle eines Auswanderers zu versetzen. Durch verschiedene Entscheidungen an verschiedenen Terminals (Simmigrant) in der Ausstellung bestimmten sie selbst über ihr virtuelles Schicksal als Immigrant. Viele wurden in der neuen oder alten Welt glücklich.

Christian Franke

Fachleitung Englisch

Abbruch des Skikurses, Meldung vom 10.01.2019, 10.00 Uhr

Soeben wurde in Rücksprache mit den verantwortlichen Kollegen/innen vor Ort entschieden, den Skikurs in Ruhpolding aufgrund der angespannten Witterungslage abzubrechen.
In Rücksprache mit der Polizei vor Ort, dem Amt für Straßenbewirtschaftung im Landkreis Traunstein und dem Busfahrer wird über einen geeigneten Abfahrtszeitpunkt entschieden, der nach Möglichkeit wenig Verkehrsbehinderungen erwarten lässt.
Für die mitfahrenden Schüler/innen und Kollegen/innen besteht am 11.1. generell eine Unterrichtsbefreiung.

Koslowski

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Drei Wochen „Big in Japan“

Bereits drei Monate vor Antritt der Reise nach Japan begann das Abenteuer mit insgesamt drei Vorbereitungstreffen an drei Wochenenden. Die ersten beiden dienten dazu, die eigene Delegation, die japanische Kultur und die japanischen Sitten und Bräuche kennen zu lernen. Nach mehrstündigen Präsentationen fühlten wir uns zwar gut vorbereitet, aber unter anderem der Gedanke, selbst beim Sitzen etwas falsch zu machen, machte uns noch nervöser.

Auch das dritte Vorbereitungstreffen diente dem Kennenlernen. Diesmal jedoch der 112 Teilnehmer aus den anderen Bundesländern.

Um die Erfahrungsreise finanziert zu bekommen, steht jedes Jahr unter einem Thema, mit dem sich alle Gruppen auseinandersetzen müssen, damit sie es den japanischen Schülern vermitteln können.

Das diesjährige Thema lautete ,,Inklusion im Sport“ und wurde von unserer Delegation bestehend aus fünf Tänzerinnen, drei Karateka, einem Tischtennisspieler und einer Kanutin in Form eines Tanzes dargestellt, der an Menschen mit Behinderungen angepasst ist.

Gruppenfoto und Leistungteam

Gut vorbereitet und nervös vor dem Kommenden starteten wir Ende Juli mit dem Flugzeug nach Osaka. Dort begannen wir das erste Zentralprogramm mit einem Tag voller Vorträge. Erst am Tag darauf bekamen wir die japanische Kultur in Form eines Besuchs des goldbeschichteten Tempels und eines Schreins von Kyoto zu Gesicht.

Kurz darauf startete jede Delegation in ihr individuelles Regionalprogramm. Für uns war eine Fahrt mit dem japanischen Hochgeschwindigkeitszug, dem Shinkansen in die Präfektur Yamaguchi vorgesehen.

Dort erwarteten uns unsere ersten von insgesamt zwei Gastfamilien. Bei der Willkommensfeier bekamen wir die Gelegenheit, die traditionelle Kunst japanischer Trommler zu bewundern. Auch am weiteren Abend bemühten sich unsere Gastfamilien, uns neue Eindrücke zu ermöglichen, indem wir beispielsweise einen in Japan sehr beliebten Fotoautomaten ausprobierten.

In den weiteren vier Tagen in Yamaguchi lernten wir sehr viel über Japan, die Kultur und vor allem das Essen. Neben dem Herstellen eigener Soba-Nudeln, Falten von Origami-Kranichen und dem Anprobieren eines traditionellen Gewandes, genannt Yukata, versuchten wir uns auch im traditionellen Bogenschießen und besuchten das Sommerfest der Stadt Shimonoseki und das Aquarium. Obwohl unser Programm aufgrund eines Taifuns spontan geändert wurde, hatten wir täglich sehr viel Abwechslung und waren jeden Abend erschöpft.

Lea im Kimono

Nach einem tränenreichen Abschied, aber vielen neuen Erfahrungen im Gepäck fuhren wir diesmal mit dem Bus weiter nach Hiroshima. Nach kleinen Zwischenstopps an den beiden berühmtesten Stadien Hiroshimas und der Atomkuppel wurden wir schon sehnsüchtig von unseren zweiten Gastfamilien erwartet.

Die Reise erschöpfte uns aufgrund der Hitze so sehr, dass wir in den Gastfamilien individuell unseren Abend gestalteten.

In den nächsten Tagen besuchten wir zusammen mit den Gastfamilien den Schrein auf der Insel Miyajima und stellten dort japanische Süßigkeiten mit Bohnenmus her oder trieben Sport mit Grund- und Mittelschülern. Ein Highlight für uns alle war der Besuch des Friedensmuseums und der anschließende Empfang des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Hiroshima. Dieser hielt uns an, den Gedanken des Friedens in uns aufzunehmen und in die Welt hinaus zu tragen. Das war ein tief bewegender Moment dieses Besuches.

Bevor wir uns dem Jahresthema widmeten, besuchten wir noch einen japanischen Garten, die Burg Hiroshimas und ein Einkaufszentrum mit hauseigener Sportanlage.

Das Jahresthema ,,Integration im Sport“ besprachen wir mit den Mittelschülern der Yasu junior high school. Die geplante Diskussionsrunde mussten wir vorzeitig abbrechen, weil die Schüler das erste Mal mit diesem Thema konfrontiert wurden und ständig der Lehrer das Wort ergriff. Stattdessen bauten wir kleine Stationen auf, die den Schülern näherbringen sollten, wie es ist, mit einer Behinderung Sport zu machen. Dies machte den Schülern so viel Spaß, dass wir die geplante Zeit überschritten, aber niemand die Aktion vorzeitig abbrach.

Nach der Sayōnara-Party hieß es am nächsten Morgen erneut Abschied nehmen. Bevor wir mit dem Bus in die Präfektur Shimane fuhren, wurden mit den Gastfamilien noch letzte Fotos gemacht und endgültig auf Wiedersehen gesagt. In Shimane angekommen, verbrachten wir einige Stunden am Strand, bevor für uns das spontan eingeschobene Programm in einer Jugendherberge begann. Jeder, der bis dato noch kein traditionell japanisches Bad, den Onsen besucht hatte, konnte sich nun im hauseigenen Onsen entspannen, bevor es für uns wieder hieß, auf Tatamimatten auf dem Boden zu schlafen.

Der nächste Tag begann für uns alle mit einem Frühstück bestehend aus Reis und Nori-Blättern. Es folgte ein erlebnisreicher Tag, welcher mit dem Herstellen von japanischem Papier begann und danach eine zweistündige Schneeballschlacht mit Grund-, Mittel- und Oberschülern vorsah. Vollkommen erschöpft fuhren wir zurück zu unserer Unterkunft und begannen die Koffer für die am nächsten Tag folgende Abreise zu packen.

Erneut mit Reis gestärkt fuhren wir spontan ins Aquarium und sahen uns eine Beluga-Show an, bevor wir mit dem Flugzeug vor allen anderen Delegationen nach Tokio flogen.

Tokyo

Die ersten beiden Tage in der Millionen-Metropole verbrachten wir, indem wir uns das Rathaus, Tempel, Schreine und die Statur des „Great Buddha“ ansahen und abends auf eigene Faust beispielsweise den Hachikō Square und verschiedene Stadtteile Tokios erkundeten.

Nachdem am Vortag alle Delegationen in der Hauptstadt Japans angekommen waren, stand uns unser letzter Tag frei zur Verfügung. Es stellte sich heraus, dass der überwiegende Teil der 122 Teilnehmer den Tag damit verbrachte, ein letztes Mal Souvenirs und japanische Süßigkeiten zu kaufen.

Am nächsten Tag waren viele froh, endlich wieder nach Hause zu fliegen. Andere hingegen vermissten bereits vor dem Abflug schon die japanische Kultur, Mentalität und teilweise auch das sehr fischlastige Essen.

Zurückblickend kann ich sagen, dass das Land Japan nicht nur Manga und Matcha ist. Das Leben in den Gastfamilien erfüllte zwar einige Klischees wie das beliebte Falten von Origami Kranichen oder das Tragen von Kimonos zu besonderen Anlässen, aber ich habe viele neue Eindrücke gesammelt. Der Gedanke des Friedens ist nicht nur in Hiroshima, sondern in ganz Japan spürbar. Zunächst ungewohnt war für mich die selbstverständliche Höflichkeit in allen Situationen. Bereits im Voraus erfuhr ich, dass das japanische Wort für „Nein“ so gut wie nie verwendet wird. In den drei Wochen in Japan wurden wir nicht ein einziges Mal zurückgewiesen, sondern überall wo wir hinkamen freudig empfangen und teilweise auch bestaunt. Zurück in Deutschland vermisse ich am meisten diese Höflichkeit, denn bereits am Flughafen in Frankfurt bekamen wir den groben Umgang unseres Heimatlandes wieder zu spüren.

Lea Neumann

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Sozialkundekurse der 11. Klassen zu Besuch im Bundestag

Ein Bericht von Edda Kremkau 11/3
Am 13.12.2017 ging es für alle Sozialkundekurse der 11.Klassen in den Bundestag nach Berlin.
Begleitet wurden wir durch unsere Kursleiter Frau Kionczyk, Frau Bütow und Herr Friedriscick. Nach einer entspannten Busfahrt in die Hauptstadt Deutschlands begann unser Ausflug mit der Besichtigung der Kuppel. Der Ausblick von dort oben, auf ganz Berlin war einmalig und gab uns ein Gefühl von Freiheit und der Möglichkeit, alles zu erreichen. Nachdem zahlreiche Fotos geschossen wurden, ging es für uns zu einem Gespräch mit der Fraktionsabgeordneten der Partei Bündnis90/Die Grünen, Steffi Lemke, die als einzige Abgeordnete der Grünen Sachsen-Anhalt vertritt. Nach kurzer Vorstellung ihrerseits, wurden all unsere Fragen aus unterschiedlichsten Themengebieten beantwortet. Beispielsweise war ihre Antwort auf die Frage, wie sie zum Scheitern der Jamaika-Koalition stand, dass sie überrascht und enttäuscht gewesen sei, weil die FDP so kurz vor dem Ziel einen Rückzieher gemacht hatte, obwohl die langwierigen Sondierungsgespräche schon fast beendet waren. Zur Frage, welche Lösung sie für die politische Zukunft Deutschlands sieht, sprach sie sich für Neuwahlen aus, da sie in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen mit einer Minderheitenregierung gemacht hatte. So gingen wir nach einer Stunde mit viel Wissen über die Politiker und deren Arbeitsalltag aus dem Raum.
Ein weiterer Höhepunkt stellte die Möglichkeit dar, den Politikern bei der Arbeit zuzusehen und die Gestaltung von Politik hautnah mitzuverfolgen. Im Plenarsaal durften wir uns für fast 60 Minuten die Reden verschiedenster Politiker anhören. Dort wurde unter anderem über die Situation der Flüchtlinge in Lesbos oder über die Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte in Darfur diskutiert. Besonders beeindruckend war es, die berühmten Minister wie Ursula von der Leyen, Sigmar Gabriel oder Peter Altmaier live zu erleben. Bevor es dann am späten Nachmittag wieder mit dem Bus nach Hause ging, hatten wir noch 2 Stunden Freizeit in Berlin. Diese wurden mit einer kleinen Shoppingtour oder mit dem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt genutzt. Als wir letzten Endes erschöpft, aber dennoch glücklich in Wolmirstedt ankamen, waren sich alle einig, dass es ein gut organisierter und erlebnisreicher Ausflug in die Hauptstadt war. Ein großes Dankeschön geht an Frau Kionczyk, Frau Bütow, Herr Friedriscick und Frau Franke.
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Schulpartnerschaft Prag – Prag 2017

Besuch der deutschen Schüler und Lehrer in Tschechien

Prag 29.05 – 02.06. 2017

Montag, 29.05.2017 (von Lina Schmidt)

Am 29.05.17 war es endlich soweit. Wir, die Schüler des Kurfürst-Joachim-Friedrich Gymnasium, konnten die Reise nach Prag zu unseren neuen Freunden antreten, welche uns im April in Wolmirstedt besucht hatten. Voller Vorfreude starteten wir am Montagmorgen unsere Fahrt vom Magdeburger Hauptbahnhof. Nach der etwa vierstündigen Zugfahrt wurden wir herzlich von unseren Gastschülern auf dem Prager Bahnhof begrüßt und fuhren gemeinsam nach Hause. Abends trafen wir uns dann in einem kleinen Häuschen und aßen gemeinsam an einem Lagerfeuer eine echte Prager Pizza.

Dienstag,30.05.2017 (von Lina Schmidt)

Der Dienstag begann mit einer herzlichen Begrüßung der Schulleitung, gefolgt von einer interessanten Besichtigung der Schule. Anschließend durften wir an einer Unterrichtsstunde unserer Partnerschüler teilnehmen. Durch das grandiose Wetter haben wir uns dazu entschlossen, das geplante Sportfest ausfallen zulassen, stattdessen besichtigten wir ein Technikmuseum. Nach dieser Erkundung stärkten wir uns mit leckerem Essen in der Schulkantine. Nach dem Mittagessen wurden wir mit der wunderschönen Stadt vertraut gemacht. Hierbei wurden wir von unseren Gastschülern geführt. Wir erkundeten Prag, sowie den Letna-Park. Anschließend besichtigten wir die Prager Burg mit dem Königsweg. Der Tag endete mit einem individuellen Programm in den Gastfamilien.

Mittwoch ,01.06.2017 (von Lea Neumann und Lucie Knopf)

Am Mittwoch, den 31.05.2017, haben wir uns 8:45 Uhr vor der U-Bahnstation „Vyšehrad“ getroffen. Zuerst besichtigten wir eine Kirche und die Kasematten. Dort berichteten uns dann jeweils die tschechischen Schüler anhand kurzer selbstgeschriebener deutscher Info-Texte davon. Nach der Besichtigung sind wir mit der U-Bahn ins Stadtzentrum gefahren und hatten dort eine Stunde Freizeit. Während der Freizeit sollten wir stets mit unserem tschechischen Partner zusammenbleiben. Wir gingen in einer etwas größeren Gruppe aus deutschen und tschechischen Schülern bestehend, doch wir kamen nicht weit. Als wir einen riesigen Spielzeugladen erblickten, mussten wir dort unbedingt rein. Der Laden war auf drei Etagen aufgeteilt und man konnte alles ausprobieren. Nachdem wir mit dem Spielen fertig waren, sind wir zum Treffpunkt gelaufen, wo es dann weiter mit der Straßenbahn ging. Um 14.00 Uhr erreichten wir das Rathaus. Dort erwartete uns schon eine Referentin des Prager Bürgermeisters.

Nach einer Rede begann eine Führung in zwei Gruppen durch das Rathaus. Eine deutsche und eine tschechische Gruppe gingen nacheinander durch das Haus. Wir bekamen Einblicke in Räume, die nicht jeder zu sehen bekommt. Gegen 15:00 Uhr konnten wir einen individuellen Nachmittag verbringen, bei dem manche ins Kino gingen oder andere zum Training. Um 20:30 Uhr trafen sich alle vor dem Ausstellungsgelände „Vystavišiĕ Hoiešovice“ um an der Vorstellung der Fontänen- Show teilzunehmen. Das war ein gelungener Abschluss dieses Tages.

Donnerstag, 02.06.2017 (von Lina Kanne)

Am Donnerstag begann für fast alle der Tag sehr früh, da wir uns schon morgens in der Schule trafen. Von dort fuhren gemeinsam zum Rasinufer, wo bereits ein Schiff auf uns wartete, mit dem wir dann eine Stunde durch Prag zum Zoo gefahren sind.

Im Zoo angekommen, haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und hatten dann zweieinhalb Stunden Zeit uns einen der größten und schönsten Zoos Europas anzuschauen.

Nach dem Zoobesuch ging es dann mit Straßenbahn und Seilbahn hoch auf den Petrin-Hügel. Dort erwartete uns ein Spiegellabyrinth und ein Aussichtsturm. Beides war sehr cool, aber am Aussichtsturm gab es leider nur Treppen (um die 30Grad und ca.200 Stufen).

Die Aussicht war jedoch legendär, wir hatten noch einmal einen wunderschönen Blick über ganz Prag.

Nachdem wir wieder unten waren, sind wir mit der Straßenbahn zur Schule gefahren, um unser Picknick, das wie eine kleine Abschlussfeier sein sollte, zu machen. Dieses fand im Lètna-Park hinter der Schule statt. Dort gab es viele tschechische Spezialitäten, die natürlich alle selbst gemacht waren.

Das Beste war aber ein kleines Feuerwerk am späten Abend, das zwar nicht von unseren Austauschschülern organisiert wurde, aber trotzdem ein perfekter Abschluss unserer Reise war.

Freitag 07.04.2017 (von Ella Dörfel)

Am Freitag fanden wir uns um 7:15 Uhr im Hörsaal auf der ersten Etage und werteten die Rallye aus. Alle Gruppen berichteten in Form eines kurzen Vortrags über die gelösten Aufgaben. Danach hieß es auch schon Abschied nehmen, denn unsere Eltern holten uns um ca. 12 Uhr ab da unsere Gastschüler mit dem Zug wieder zurück nach Prag fahren mussten. Als der Zug einfuhr, drückten wir uns alle und wünschten unseren Gastschülern eine gute Heimreise. Wir winkten zum Abschied und der eine oder andere hatte eine kleine Träne im Knopfloch. Doch bald sollten wir uns zum Gegenbesuch in Prag wiedersehen.

Wir empfehlen es jedem mitzumachen, denn wir haben viel erlebt, neue Eindrücke gewonnen, unseren Horizont erweitern können und – vor allem -   jede Menge Spaß gehabt.

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Landtagsbesuch der Klassen 9a, b, d

Auch in diesem Jahr hatte die Schüler der Sozialkundekurse Klasse 9 wieder die Gelegenheit zu erleben, wie die Politik in Sachsen-Anahlt gestaltet wird. Am 04.05.2017 waren wir zu Besuch im Landtag von Sachsen-Anhalt.

 

In einer Führung durch den Landtag, erfuhren wir mehr über die Historie des Landtages sowie über die Aufgaben des Landesparlamentes und seine Zusammensetzung. Außerdem nahmen wir an einer Plenarsitzung teil und konnten im Anschluss unsere Fragen in einem persönlichen Gespräch mit Herrn Ende vom Besucherdienst klären.

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Skilager 2017

Unter der Leitung von Sportlehrerin Silke Dreier fuhren 43 Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen des Gymnasiums Wolmirstedt am 15.01.2017 zusammen mit 6 Pädagogen, welche alle bestens das Skifahren beherrschten, in das von Schnee bedeckte 9 Stunden entfernte Ruhpolding, das an der Grenze zu Österreich liegt. Seinen Augen konnte so keiner richtig trauen, da dort Schneemassen la gen, die man in Wolmirstedt nur selten zu sehen bekommt. Die Vorfreude war also riesig, endlich die Berge zu besteigen, um die Pisten zu bewältigen.

Doch zunächst wurde am Ankunftstag zu später Abendstunde erstmal gegessen, die Zimmer wurden bezogen und die ausgeliehene Skiausrüstung probiert und fertiggestellt. Nicht einmal die Lehrer konnten nun noch abwarten, ihren Schülern und Schülerinnen beim Skifahren zuzusehen und selbst einmal nach dem letztjährigen Besuch wieder Ski zu fahren.

SKI HEIL – so der Spruch für eine unversehrte Fahrt. Anfänger, Fortgeschrittene und Profis machten sich auf den Weg zur Winkelmoosalm/Steinplatte. Für einige waren diese Territorien bekannt, doch für die Mehrzahl war es unbekanntes Gebiet. 15 Schüler standen noch nie auf Skiern bis zu diesem Augenblick. Frau Keyser und Frau Westphal, 2 ehemalige Lehrerinnen des Gymnasiums, und ein professioneller ortsansässiger Skilehrer nahmen sich ihrer an.  Während diese ein paar Trockenübungen am Fuß des Berges ausführten, fuhren die anderen Schüler mit den 4 verbliebenen Lehrern auf die ersten richtigen Skipisten.

Mit dem fortschrittlichsten Lift Europas, welcher beheizte Sitze besaß, ging es hangaufwärts Richtung Österreich. Nach nur kurzer Fahrt und einem Checkpoint erreichte man die Möseralm, eine Gaststätte in den Bergen. Diese war unser Treffpunkt und der Ort, an dem wir wieder Kraft sammelten und Mittag aßen.  Viele Kulturen trafen dort aufeinander und es wurde nie langweilig. Nach einer großen Stärkung konnte dann endlich wieder gefahren werden. Den Lift hoch, die Piste runter. Und nochmal von vorn. Hier mal durch den Wald fahren, da mal die Hügel im Fun-Park mitnehmen. Nebenbei schaut man sich die wunderschöne Landschaft mit einer tollen Aussicht an.

Wenn man nun doch mal keine Lust mehr hatte, setzte man sich einfach auf eine Bank am Berggipfel und genoss die Zeit, bevor es wieder abwärts ging. Während sich die Anfänger vorerst mit den blauen Pisten zufrieden gaben, bretterten die Anderen bereits die roten oder gar schwarzen Pisten herunter. Je größer das Gefälle, umso schwieriger die Piste. Doch auch vor solchen Pisten schreckten die Anfänger nicht zurück. Die Besten nahmen sich der Buckelpiste an, die alle heil und ganz überstanden haben.

Am Donnerstagabend gestalteten wir einen „Bauden-Abend“, bei dem jede Gruppe eine kreative Vorstellung abliefern musste. So wurde beispielsweise eine Quiz-Show mit den Lehrern oder ein Limbo-Duell gegen freiwillige Schüler durchgeführt. Zudem wurden Lieder und Gedichte umgeschrieben und vorgetragen. Als Dankeschön für die Vorstellungen, und vor allem für die Woche, führten die Lehrer eine kleine Show auf, die so schnell keiner vergisst. Zusätzlich wurden auch noch die Schüler mit der besten Technik und dem besten Durchhaltevermögen geehrt.

Das Tagungscenter Labenbachhof war unsere Unterkunft für die leider zu kurze Woche. Es bot uns in unserer Freizeit ausreichend Möglichkeiten, zu entspannen. So konnte man beispielsweise im Gemeinschaftsraum Fernsehen gucken, mit Freunden Tischkicker spielen oder sich mit dem kostenlosen W-LAN verbinden  und seiner Familie berichten und Bilder schicken. Das Personal war freundlich und zur Stelle, die Küche war vorzüglich.

Am 20.01. musste dann die Unterkunft nach dem Frühstück wieder verlassen werden. Die Zeit verging wie im Flug, doch sie war unvergesslich. Die Woche ging für alle 43 Schüler viel zu schnell vorbei. Die Angst vor den Testaten war nicht so groß wie in der Schule selbst. Die Note der Anfänger setzte sich aus dem Fahren, der Technik und dem Slalom zusammen. Die Fortgeschrittenen und Profis mussten zusätzlich noch Choreos aufführen, welche sich wirklich sehen lassen konnten. Die Lehrer kamen nicht mehr aus dem Staunen heraus, da eine die andere übertraf. Ein großes Lob von den Anfängern gab es im Anschluss für die tollen Vorstellungen. Ein letztes Mal konnte man sich noch auf die Lifte setzen, zur Bergspitze fahren und die letzte Pistenabfahrt genießen, ehe man die Skiausrüstung wieder abgab und die Heimreise angetreten wurde. Niemand hatte sich verletzt, auch wenn oft die Schüler am Boden lagen. Man stand immer wieder mit einem Lächeln im Gesicht auf.

Die Schüler bedanken sich recht herzlich bei den Lehrern für die ausgezeichnete Organisation und Betreuung.  Auch einen riesen Dank an die schon im Ruhestand befindlichen Frau Keyser und Frau Westphal, die bereits seit mehreren Jahren die mitfahrenden Schüler betreuen und wertvolle Tipps geben. Zudem unterstützen sie die Lehrer. Ohne die Beiden wäre das altbekannte Skilager nur eingeschränkt möglich.

Max Bergner

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