Wiederaufnahme des Schulbetriebs ab 23. April 2020

Am 23.04.2020 erfolgt die Wiederaufnahme des Unterrichts für alle Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs. Dieser wird in Form eines Sonderplans – auch bekannt als „Kompaktunterricht“ – durchgeführt werden. Die Einteilung der Schülerinnen und Schüler sowie der Stundenplan werden durch die jeweiligen Tutoren auf digitalem Weg bekannt gegeben.
Der Landkreis ist für die Sicherstellung der Schülerbeförderung verantwortlich und darüber informiert worden, welche Orte ab 23.04.2020 davon betroffen sein werden.

Matthias Bretschneider
Stellv. Schulleiter

Schulleiterbrief 04.04.2020

Liebe Schüler/innen des Abiturjahrgangs 2020, sehr geehrte Eltern,

drei Wochen Selbststudium zu Hause haben uns allen den Wert eines regulären Schulbetriebes aufgezeigt. Sie haben aber auch die Vorstellungen von Möglichkeiten und Grenzen digitaler Kommunikation klarer werden lassen.

Die Bewertung dieser Zeit fällt individuell sicher sehr unterschiedlich aus, dennoch verlangt sie oftmals ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Selbstmotivation und Frustrationstoleranz. Ich möchte mich in diesem Zusammenhang für Ihre wohlgemeinte Kritik, Ihr Verständnis und Ihr Vertrauen in uns als Lehrkräfte bedanken.

Wie Sie wissen, hat das Bildungsministerium für die schriftlichen Abiturprüfungen 2020 zwei Termine angeboten. Dies folgte der Überlegung, Schüler/innen, die infolge von Infektionen im familiären Umfeld starken Belastungen ausgesetzt sind, einen Ausweichtermin anzubieten, und damit eine psychologische Entlastung zu schaffen.

Die Formulierung des Ministeriums zu den Prüfungsterminen ist missverständlich.

Ich möchte darauf hinweisen, dass die Wahl der Prüfungstermine im Juni 2020 ausschließlich erkrankten oder, wie oben beschrieben, betroffenen Schüler/innen vorbehalten ist. Ich bitte darum, dass möglichst von allen die ersten Termine im Mai gewählt werden.

Probleme, die sich voraussichtlich durch die Juni-Termine ergeben:

• Schüler/innen werden sich u.U. zu den mündlichen Prüfungen anmelden müssen, ohne ihr Ergebnis der schriftlichen Prüfungen zu kennen. Dies könnte zur Annullierung von mündlichen Prüfungen führen, wenn durch mangelhafte schriftliche Leistungen die Prüfungszulassung nicht erteilt werden kann.
• Schüler/innen, die die Junitermine gewählt haben und erkranken, werden wohl nicht die Möglichkeit einer Nachprüfung im laufenden Schuljahr haben.
• Die Konsultationen zur Vorbereitung der mündlichen Prüfungen kollidieren mit den schriftlichen Prüfungen, so dass hier eine Benachteiligung der „Junigruppe“ entstehen könnte.
• Ob letztendlich eine gemeinsame Zeugnisausgabe für den gesamten Jahrgang am 10.Juli 2020 gehalten werden kann, darf bei Anwahl der Junitermine bezweifelt werden.

Liebe Prüflinge, ich baue auf Eure Vernunft und Euer Verständnis. Ich wünsche mir für Euch alle, dass Ihr die Chance erhaltet, reguläre, inhaltlich situationsangemessene Prüfungen in einer ruhigen Atmosphäre abzulegen. Ihr könnt mit Eurer Entscheidung maßgeblich dazu beitragen.

Mit den besten Wünschen für ein friedliches Osterfest verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.

Carsten Koslowski
-Schulleiter-

Abbruch des Skikurses, Meldung vom 10.01.2019, 10.00 Uhr

Soeben wurde in Rücksprache mit den verantwortlichen Kollegen/innen vor Ort entschieden, den Skikurs in Ruhpolding aufgrund der angespannten Witterungslage abzubrechen.
In Rücksprache mit der Polizei vor Ort, dem Amt für Straßenbewirtschaftung im Landkreis Traunstein und dem Busfahrer wird über einen geeigneten Abfahrtszeitpunkt entschieden, der nach Möglichkeit wenig Verkehrsbehinderungen erwarten lässt.
Für die mitfahrenden Schüler/innen und Kollegen/innen besteht am 11.1. generell eine Unterrichtsbefreiung.

Koslowski

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Letzter Schultag der Abiturienten

Am Freitag dem 20.04.2018 haben die Abiturienten ihren letzten Schultag. Im ersten Block kann es zu Störungen kommen. Das Programm der 12. Klassen findet im 2. Block in der Sporthalle statt. Für die Turnhalle besteht Turnschuhpflicht. Nur die Klassen 9,10 und 11 Klassen sind für die Veranstaltung zugelassen. Die Klassenstufen 5, 6, 7 und 8 haben leider regulär Untericht.

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Sozialkundekurse der 11. Klassen zu Besuch im Bundestag

Ein Bericht von Edda Kremkau 11/3
Am 13.12.2017 ging es für alle Sozialkundekurse der 11.Klassen in den Bundestag nach Berlin.
Begleitet wurden wir durch unsere Kursleiter Frau Kionczyk, Frau Bütow und Herr Friedriscick. Nach einer entspannten Busfahrt in die Hauptstadt Deutschlands begann unser Ausflug mit der Besichtigung der Kuppel. Der Ausblick von dort oben, auf ganz Berlin war einmalig und gab uns ein Gefühl von Freiheit und der Möglichkeit, alles zu erreichen. Nachdem zahlreiche Fotos geschossen wurden, ging es für uns zu einem Gespräch mit der Fraktionsabgeordneten der Partei Bündnis90/Die Grünen, Steffi Lemke, die als einzige Abgeordnete der Grünen Sachsen-Anhalt vertritt. Nach kurzer Vorstellung ihrerseits, wurden all unsere Fragen aus unterschiedlichsten Themengebieten beantwortet. Beispielsweise war ihre Antwort auf die Frage, wie sie zum Scheitern der Jamaika-Koalition stand, dass sie überrascht und enttäuscht gewesen sei, weil die FDP so kurz vor dem Ziel einen Rückzieher gemacht hatte, obwohl die langwierigen Sondierungsgespräche schon fast beendet waren. Zur Frage, welche Lösung sie für die politische Zukunft Deutschlands sieht, sprach sie sich für Neuwahlen aus, da sie in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen mit einer Minderheitenregierung gemacht hatte. So gingen wir nach einer Stunde mit viel Wissen über die Politiker und deren Arbeitsalltag aus dem Raum.
Ein weiterer Höhepunkt stellte die Möglichkeit dar, den Politikern bei der Arbeit zuzusehen und die Gestaltung von Politik hautnah mitzuverfolgen. Im Plenarsaal durften wir uns für fast 60 Minuten die Reden verschiedenster Politiker anhören. Dort wurde unter anderem über die Situation der Flüchtlinge in Lesbos oder über die Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte in Darfur diskutiert. Besonders beeindruckend war es, die berühmten Minister wie Ursula von der Leyen, Sigmar Gabriel oder Peter Altmaier live zu erleben. Bevor es dann am späten Nachmittag wieder mit dem Bus nach Hause ging, hatten wir noch 2 Stunden Freizeit in Berlin. Diese wurden mit einer kleinen Shoppingtour oder mit dem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt genutzt. Als wir letzten Endes erschöpft, aber dennoch glücklich in Wolmirstedt ankamen, waren sich alle einig, dass es ein gut organisierter und erlebnisreicher Ausflug in die Hauptstadt war. Ein großes Dankeschön geht an Frau Kionczyk, Frau Bütow, Herr Friedriscick und Frau Franke.
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Verkehrserziehungstag

Am 16.03.2017 führen wir zusammen mit der Verkehrswacht Wolmirstedt den Jugendverkehrstag für die Jahrgangsstufen 5 und 11 durch.

Die 5.Klassen werden sich gestaffelt ab der 1. Stunde auf dem Gelände des Verkehrsgartens in Wolmirstedt aufhalten (siehe Ablaufplan).

Achtet für den Tag auf praktische und warme Garderobe, da ihr einen Großteil des Tages im Freien sein werdet. Die Verkehrswacht bittet, die eigenen Fahrradhelme – soweit vorhanden – mitzubringen, da diese in der Verkehrswacht nur in geringer Anzahl vorrätig sind.

Im Parcours werden folgende Aufgaben nach Wertung auf die Schüler/Innen warten:

  1. das Fahren mit Schulter-Rückblick,
  2. Spurbrettfahren,
  3. Kreiselfahren mit einer Hand,
  4. Fahren durch eine Acht,
  5. Fahren auf das Schrägbrett,
  6. Spurwechselfahren,
  7. Slalomfahren nach Zeit,
  8. Bremstest.

Die entsprechenden Urkunden werden von der Schule erstellt.

Nach der Rückkehr zur Schule geht es zum Feuerwehrtransporter, damit dort auf dem LKW die „Toten Winkel“ eines LKW-Fahrers wahrgenommen werden können. Hier sollen alle auf die eingeschränkte Sicht eines LKW-Fahrers im Blick auf Fußgänger und Radfahrer hingewiesen und für diese Verkehrssituation sensibilisiert werden.

Bei extrem schlechter Wetterlage behält sich die Schule vor, zum Schutz der Kinder vor Erkrankung den Verkehrstag kurzfristig abzusagen.

Die 11.Klassen werden an 6 Stationen (siehe Ablaufplan) auf dem Schulgelände altersgerecht auf den zukünftigen Straßenverkehr als Verkehrsteilnehmer mit Motorrad bzw. KFZ eingestimmt.

In diesem Zusammenhang achtet auf warme und praktische Garderobe, denn es geht auch in den Umschlagsimulator! Auch die 11. Klassen, können gerne auf dem LKW aus dem Fahrerhaus den Toten Winkel in Augenschein nehmen.

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Skilager 2017

Unter der Leitung von Sportlehrerin Silke Dreier fuhren 43 Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen des Gymnasiums Wolmirstedt am 15.01.2017 zusammen mit 6 Pädagogen, welche alle bestens das Skifahren beherrschten, in das von Schnee bedeckte 9 Stunden entfernte Ruhpolding, das an der Grenze zu Österreich liegt. Seinen Augen konnte so keiner richtig trauen, da dort Schneemassen la gen, die man in Wolmirstedt nur selten zu sehen bekommt. Die Vorfreude war also riesig, endlich die Berge zu besteigen, um die Pisten zu bewältigen.

Doch zunächst wurde am Ankunftstag zu später Abendstunde erstmal gegessen, die Zimmer wurden bezogen und die ausgeliehene Skiausrüstung probiert und fertiggestellt. Nicht einmal die Lehrer konnten nun noch abwarten, ihren Schülern und Schülerinnen beim Skifahren zuzusehen und selbst einmal nach dem letztjährigen Besuch wieder Ski zu fahren.

SKI HEIL – so der Spruch für eine unversehrte Fahrt. Anfänger, Fortgeschrittene und Profis machten sich auf den Weg zur Winkelmoosalm/Steinplatte. Für einige waren diese Territorien bekannt, doch für die Mehrzahl war es unbekanntes Gebiet. 15 Schüler standen noch nie auf Skiern bis zu diesem Augenblick. Frau Keyser und Frau Westphal, 2 ehemalige Lehrerinnen des Gymnasiums, und ein professioneller ortsansässiger Skilehrer nahmen sich ihrer an.  Während diese ein paar Trockenübungen am Fuß des Berges ausführten, fuhren die anderen Schüler mit den 4 verbliebenen Lehrern auf die ersten richtigen Skipisten.

Mit dem fortschrittlichsten Lift Europas, welcher beheizte Sitze besaß, ging es hangaufwärts Richtung Österreich. Nach nur kurzer Fahrt und einem Checkpoint erreichte man die Möseralm, eine Gaststätte in den Bergen. Diese war unser Treffpunkt und der Ort, an dem wir wieder Kraft sammelten und Mittag aßen.  Viele Kulturen trafen dort aufeinander und es wurde nie langweilig. Nach einer großen Stärkung konnte dann endlich wieder gefahren werden. Den Lift hoch, die Piste runter. Und nochmal von vorn. Hier mal durch den Wald fahren, da mal die Hügel im Fun-Park mitnehmen. Nebenbei schaut man sich die wunderschöne Landschaft mit einer tollen Aussicht an.

Wenn man nun doch mal keine Lust mehr hatte, setzte man sich einfach auf eine Bank am Berggipfel und genoss die Zeit, bevor es wieder abwärts ging. Während sich die Anfänger vorerst mit den blauen Pisten zufrieden gaben, bretterten die Anderen bereits die roten oder gar schwarzen Pisten herunter. Je größer das Gefälle, umso schwieriger die Piste. Doch auch vor solchen Pisten schreckten die Anfänger nicht zurück. Die Besten nahmen sich der Buckelpiste an, die alle heil und ganz überstanden haben.

Am Donnerstagabend gestalteten wir einen „Bauden-Abend“, bei dem jede Gruppe eine kreative Vorstellung abliefern musste. So wurde beispielsweise eine Quiz-Show mit den Lehrern oder ein Limbo-Duell gegen freiwillige Schüler durchgeführt. Zudem wurden Lieder und Gedichte umgeschrieben und vorgetragen. Als Dankeschön für die Vorstellungen, und vor allem für die Woche, führten die Lehrer eine kleine Show auf, die so schnell keiner vergisst. Zusätzlich wurden auch noch die Schüler mit der besten Technik und dem besten Durchhaltevermögen geehrt.

Das Tagungscenter Labenbachhof war unsere Unterkunft für die leider zu kurze Woche. Es bot uns in unserer Freizeit ausreichend Möglichkeiten, zu entspannen. So konnte man beispielsweise im Gemeinschaftsraum Fernsehen gucken, mit Freunden Tischkicker spielen oder sich mit dem kostenlosen W-LAN verbinden  und seiner Familie berichten und Bilder schicken. Das Personal war freundlich und zur Stelle, die Küche war vorzüglich.

Am 20.01. musste dann die Unterkunft nach dem Frühstück wieder verlassen werden. Die Zeit verging wie im Flug, doch sie war unvergesslich. Die Woche ging für alle 43 Schüler viel zu schnell vorbei. Die Angst vor den Testaten war nicht so groß wie in der Schule selbst. Die Note der Anfänger setzte sich aus dem Fahren, der Technik und dem Slalom zusammen. Die Fortgeschrittenen und Profis mussten zusätzlich noch Choreos aufführen, welche sich wirklich sehen lassen konnten. Die Lehrer kamen nicht mehr aus dem Staunen heraus, da eine die andere übertraf. Ein großes Lob von den Anfängern gab es im Anschluss für die tollen Vorstellungen. Ein letztes Mal konnte man sich noch auf die Lifte setzen, zur Bergspitze fahren und die letzte Pistenabfahrt genießen, ehe man die Skiausrüstung wieder abgab und die Heimreise angetreten wurde. Niemand hatte sich verletzt, auch wenn oft die Schüler am Boden lagen. Man stand immer wieder mit einem Lächeln im Gesicht auf.

Die Schüler bedanken sich recht herzlich bei den Lehrern für die ausgezeichnete Organisation und Betreuung.  Auch einen riesen Dank an die schon im Ruhestand befindlichen Frau Keyser und Frau Westphal, die bereits seit mehreren Jahren die mitfahrenden Schüler betreuen und wertvolle Tipps geben. Zudem unterstützen sie die Lehrer. Ohne die Beiden wäre das altbekannte Skilager nur eingeschränkt möglich.

Max Bergner

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